Ob dieses Bekenntnis schon zu Lebzeiten Jesu entstand, und ob Jesus sich selbst für den Messias hielt, wie es das Neue Testament behauptet, ist in der Forschung heftig ums zurückführen und ist integraler Bestandteil des urchristlichen Kerygmas (vgl. Apg 5,42 sie hörten nicht auf, ... Jesus als den Christus zu verkündigen Revidierte Elberfelder Übersetzung). Schon die erste Generation der Christen hat die Formel Jesus Christus als einen „Namen“ für Jesus im Sinne eines ihm von Gott verliehenen Ehrentitels verstanden (vgl. den Philipper-Hymnus Phl 2,5–11), was die frühe Taufformel „Im Namen Jesu Christi“ (Apg 2,38) nahe legt.
Jesus Christus (von griechisch: Ιησους Χριστός (Iesous Christos), Jesus, der [von Gott] Gesalbte) ist die gebräuchlichste Bezeichnung, unter der Christen Jesus von Nazaret verehren.
Es handelt sich bei „Jesus Christus“ zunächst um eine Bekenntnisformel, die aus der gräzisierten Form des hebräischen Vornamens Jeschua und der griechischen Übersetzung des hebräischen Titels Maschiach (eingeDeutscht Messias) einen griechischen Nominalsatz ohne Verb bildet: Jesus (ist der) Christus, der Messias. Sie findet sich bei sämtlichen Autoren des Neuen Testaments, was auf ihr hohes Alter und ihre Bedeutsamkeit schließen lässt.
- Für die Namensbestandteile siehe die Artikel Jesus (Name) und Christus.
- Für die historische Person Jesus siehe die Artikel Jesus von Nazaret und Leben-Jesu-Forschung.
- Für die wichtigsten Glaubensaussagen des Neuen Testaments zu dieser Person siehe den Artikel Jesus Christus im Neuen Testament.
- Für die biblische Vorstellung vom Messias zu dieser Person siehe Artikel Messias (Christentum).
- Für die spätere und Soteriologie.
- Für die Bedeutung dieser Person für andere Religionen siehe die Artikel Jesus außerhalb des Christentums und Isa (Prophet).
- Für weitere Spekulationen zu dieser Person siehe Artikel Spekulative Theorien über Jesus von Nazaret.
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