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Ostern und Pessach

Das Pessachfest beginnt (theoretisch) am Abend des ersten Frühlingsvollmonds und dauert eine Woche; siehe Jüdischer Kalender für nähere details. Es enthält daher auch heute noch Elemente des jüdischen Pessach, mit dem die jüdischen Gemeinden die Befreiung der Israeliten (den Exodus) aus der ägyptischen Gefangenschaft begehen.Das Fest der Auferstehung Jesu Christi hat sich aus dem jüdischen Pessachfest weiterentwickelt und fällt daher zeitlich in die Nähe zum jüdischen Pessach- oder Passah-Fest .



Ostern als heidnisches Frühlingsfest

Ostereier vor Osterfeuer

In vielen nichtchristlichen Religionen wird die Sonne als Lichtspenderin und göttliche Fruchtbarkeitsquelle verehrt und bei Frühlingsfesten gefeiert.

selbst eine Verbindung zwischen dem nordischen Sonnengott Baldur und Christus wird manchmal hergestellt. Dazu gehören Frühlings- und Osterfeuer, aber auch die Osterräder, die vermutlich über zweitausend Jahre alt sind.Einige Osterbräuche werden daher auf den germanischen Sonnenkult zurückgeführt.

Jahrhundert belegt. Ostereier und Osterhasen (oft deswegen als heidnische Fruchtbarkeitssymbole bezeichnet) sind jedoch erst seit dem 17.Die Neuheiden feiern Ostern unter dem Namen Ostara-Fest nach einer angeblichen altgermanischen Göttin Ostara, deren Symbole dem Mythos nach Hase und Ei sein sollen.



Etymologie von Ostern

In den meisten slawischen Sprachen wird Ostern Auferstehung (woskresjenjie) genannt.In den meisten Sprachen kommt die Bezeichnung des Osterfests vom jüdischen Pessach: Auf Italienisch heißt Ostern pasqua, auf Spanisch pascua, auf Französisch pâques, auf Russisch pascha, auf Esperanto pasko, auf Schwedisch påskdagen und auf Isländisch páskar.

Die beiden Wörter dürften den selben Ursprung haben, aber in beiden Sprachen ist die Etymologie nicht geklärt.Verwandt mit dem Deutschen Ostern ist das englische Easter. So gibt es zum Ursprung von Ostern mehrere Theorien.

  • Da im Mittelalter die österliche Taufe zur Zeit der Morgenröte erteilt wurde, wurde das entsprechende Wort im germanischen Sprachgebiet verwendet. Honorius augustodunensis (12. Jh.) leitet Ostern von Osten ab, der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs als Symbol der Auferstehung. Somit leite sich Ostern von dem lateinischen alba, in albis (im Sinn von bei Sonnenaufgang, althochDeutsch zu den ostarun) ab - wohl auf dem Hintergrund von Mk 16,2.
  • Nach Knobloch steht das Wort Ostern im Zusammenhang mit der christlichen Benennung der Osterwoche als albae paschales (österlich weiße Kleider der Neugetauften). Die Kurzform albae wird als Plural von alba – "Morgenröte" – verstanden und mit dem althochDeutschen Wort eostarum übersetzt.
  • Nach dem Namensforscher Jürgen Udolph kennen die nordgermanischen Sprachen eine Wortfamilie, die zu Ostern passt: nämlich ausa – Wasser gießen, und austr – Begießen. Eine heidnische Form der Taufe wurde als vatni ausa – mit Wasser begießen bezeichnet. Das Wort Ostern beziehe sich somit eher auf die Taufe, die das zentrale Ereignis der Osternacht ist.
  • Eine Theorie nach der Ostern sich von dem althochDeutschen Ostara (Osten), Eostre oder Eoastrae ableite, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen (Freyr – Freyja), geht auf Beda Venerabilis (de temporum ratione 15) (8. Jh.) zurück und wurde von Jacob Grimm weitgehend übernommen und bestärkt. Es ist jedoch bis heute umstritten, ob eine Göttin dieses Namens tatsächlich in der germanischen Mythologie vorkam. Etymologisch weisen die litauische Göttin Aušrine, die lettische Auseklis, die römische Aurora, die griechische Eos und die hinduistische Usha auf eine indogermanische Frühlingsgöttin mit ähnlichem Namen hin.



Übersicht adventkalender - Mehr zum Thema Ostern (2)

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