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KlimaBlick auf RomDas Klima Roms ist von seiner mediterranen Lage geprägt. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 15,4 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 758 Millimeter im Mittel. Die wärmsten Monate sind Juni bis august mit durchschnittlich 21 bis 23,8 Grad Celsius und die trockensten Juni und Juli mit 19 bis 21 Millimeter Niederschlag im Mittel. Der kälteste Monat ist der Januar mit 7,9 Grad Celsius im Mittel.Die größten Niederschläge sind im Herbst und Winter mit durchschnittlich 74 bis 104 Millimeter zu verzeichnen. partnerStädte
GeschichteGründung. Romulus brachte später seinen Zwillingsbruder Remus um. von Romulus gegründet. Chr. April 753 v.Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit der Vestalin Rhea Silvia. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. ab urbe condita, abgekürzt a.Das Gründungsdatum Roms ist der Beginn der Zeitskala des Römischen Kalenders, lat.u.c., Deutsch „von der Gründung der Stadt (Rom) an“. Ausgrabungen auf dem Palatin fanden tatsächlich Siedlungsreste aus der Zeit um 1000 vor Christus. Königszeit und Republik. Skizze zu den sieben Hügeln RomsDie sprichwörtlichen sieben Hügel Roms sind: Palatin, Aventin, Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin und Caelius (auch Caelian(us)).Die Zusammenfassung einzelner Siedlungen zu einem Gemeinwesen könnte sich nach Auffassung der Historiker tatsächlich um das legendäre Gründungsdatum herum ereignet haben. Rom begann nun, die umliegenden Gebiete anzugliedern. Die Folgezeit war von Ständekämpfen zwischen den rechtlosen, wenn auch freien Plebejern und den adeligen Patriziern gekennzeichnet. Chr. - wurde Rom eine Republik - wenngleich dies wohl erst um 475 v. Nach Vertreibung des letzten etruskischen Königs Tarquinius Superbus - angeblich im Jahr 509 v.) genannt. Chr.Zu Beginn seiner Geschichte war Rom ein Königreich, als erster Etruskerkönig wird Tarquinius Priscus (616 bis 578 v. Chr. geschah. Chr. Zur Expansion Roms trugen insbesondere auch die Punischen Kriege (264-146 v. folgte der Bau des ersten Aquädukts sowie der Bau der Via Appia. 312 v. Zum Schutz vor weiteren Übergriffen wurde die Servianische Mauer errichtet. einer Invasion der Kelten kaum erwehren konnte, expandierte die Stadt dennoch ständig. Chr.Obwohl sich Rom 390 v. Chr.) bei. Aus diesem Grund begann Caesar mit dem Bau des Forum Iulium. Gaius Iulius Caesar setzte als Diktator eine Reihe von Reformen durch, wurde jedoch 44 v.Nachdem die Brüder Tiberius Gracchus und Gaius Sempronius Gracchus, die versucht hatten, Landreformen durchzusetzen, ermordet wurden, kam es zu einer Phase der Instabilität, welche in bürgerkriegen ihren Höhepunkt fand. Chr. ermordet. Zu diesem Zeitpunkt erreichte das Forum Romanum bereits eine Bebauungsdichte, die eine Ausweitung des Areals nötig machte. Kaiserzeit. MaxentiusbasilikaTrotzdem wurde der Ausbau Roms, welcher besonders unter Caesars Erbe Kaiser augustus forciert worden war, durch einen großen Brand unter Nero im Jahr 64 vorübergehend zurückgeworfen.Im 1. Jahrhundert vor Christus war Rom wohl bereits eine Millionenstadt und sowohl geographisches als auch politisches Zentrum des Römischen Reiches. Es verfügte über ein funktionierendes Frisch- und Abwassersystem, ein gut ausgebautes Straßennetz, funktionierende Bevölkerungsschutzeinheiten (Vigiles) welche als Feuerwehr mit polizeibefugnissen ihren Dienst versahen. Hierin begann sich bereits der Niedergang des Kaiserreiches abzuzeichnen. Besessen vom Gigantismus errichteten die Kaiser immer größere Bauwerke, wie die Maxentiusbasilika. Große Thermen wie die von Caracalla und Diokletian, welche sogar Bibliotheken einschlossen, waren fester Bestandteil des römischen Lebens geworden. Jahrhunderts unter Trajan fertiggestellt. Zu diesen neuen Bauwerken gehören die berühmtesten Baudenkmäler, wie das Kolosseum und die Kaiserforen. Chr.Unter der Herrschaft der Flavischen Dynastie (69-96 n.) begannen umfangreiche Bautätigkeiten. Das letzte dieser Foren wurde Anfang des 2. Zu dieser Zeit erreichte Rom den Höhepunkt seiner Zivilisation. Spätantike und Niedergang. MittelEuropa um 450 n.Chr.Jahrhundert errichtete Aurelianische Mauer konnte nicht verhindern, dass Rom während der Völkerwanderung 410 von den Westgoten, 455 von den Vandalen und 472 von den Burgundern geplündert wurde. Jahrhundert kam es zu Katastrophen, die das Ende der antiken Herrlichkeit der Stadt bedeuteten: Auch die im 3. und 6. Im 5.Zu Beginn der Spätantike erreichte Rom wohl seine größte Bevölkerungszahl, verlor aber bald an politischer Bedeutung. 000 menschen in Rom. Um 530 lebten noch etwa 100.Nach dem formellen Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 wurden bekannte städtische einrichtungen wie die Diokletiansthermen und das Kolosseum zunächst weiter unterhalten und trotz sinkender Einwohnerzahlen bestand das antike Leben fort. Prokopios hielt fest, dass die Bauwerke der Stadt während der Herrschaft der Ostgoten instand gehalten worden seien. Die eigentliche zivilisatorische Katastrophe war der Gotenkrieg mit der endgültigen Zerstörung fast aller römischen Wasserleitungen durch Witichis 537, der Auslöschung der das antike Erbe bewahrenden Senatorenschicht und einem mehrjährigen Aussetzen des städtischen Lebens durch oströmisch-gotische Belagerungskämpfe. Jahrhundert folgten weitere Belagerungen, Angriffe und Plünderungen durch Langobarden, Sarazenen und Normannen, so dass sich das Stadtgebiet zeitweise kaum über die Tiberufer hinaus erstreckte. und 11. zwischen dem 8. Rom gehörte zwar formell seit 554 wieder zum Oströmischen Reich, die Ordnungsfunktionen wurden jedoch in den Zeiten der Völkerwanderung mehr und mehr vom Papsttum ausgeübt. Die Stadt entging nur knapp einer vollständigen Zerstörung.Das letzte spätantike Bauwerk in der Stadt ist die 608 errichtete Phokas-Säule. siehe Untergang des Römischen Reiches. Hochmittelalter und Neuzeit. Rom im Mittelalterzum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde. Neuer Glanz kam im Jahr 800 in die Stadt, als Karl der Große durch Papst Leo III.Seit Pippin erlangte Rom, das im Mittelalter nur noch etwa 20.000 Einwohner zählte, neue Bedeutung als Hauptstadt des kirchenstaates (Patrimonium Petri) und als wichtigster Wallfahrtsort des Christentums neben Jerusalem und Santiago de Compostela. Rom plünderten und verwüsteten.Die Gräber der nach dem Brand Roms unter Nero im Jahre 64 hingerichteten Apostel Simon Petrus und Paulus sowie unzählige andere Reliquien verhießen ab 1300 in den Heiligen jahren den Pilgern außergewöhnliche Gnaden und Ablässe. Das Aufblühen Roms in der Renaissance wurde 1527 durch das Sacco di Roma ("Plünderung Roms") unterbrochen, als die Söldnertruppen Karls V. Jahrhundert, der Lateran, ebenfalls aus dem 4.In christlicher Zeit sind viele bedeutende Bauten entstanden, zum Beispiel die so genannten vier Patriarchalbasiliken Sankt Paul vor den Mauern über dem Grab des heiligen Apostels Paulus aus dem 4. Jahrhundert, von Francesco Borromini barockisiert, Santa Maria Maggiore aus dem 5. Jahrhundert und vor allem der Petersdom, der in der heutigen Form aus der Renaissance und dem Barock stammt. In diesem Zustand ist Rom bis heute verblieben, weshalb die römische Altstadt neben dem Vatikan eines der beiden Weltkulturerbe in der Stadt Rom darstellt.In der Renaissance und im Barock fand die Stadt ein neues Gepräge, das hauptsächlich von kirchen bestimmt wird, aber auch von neuen Straßenzügen mit Sichtachsen auf Obelisken, Palästen und Plätzen mit Brunnen. Hauptstadt Italiens. 1960 fanden in Rom die XVII. Nach dem Zweiten Weltkrieg verließ 1946 der König das Land, und Italien wurde Republik.Nach dem Ende des kirchenstaates wurde Rom 1871 die Hauptstadt des neuen Italien. Unter Mussolini wurden die Differenzen zwischen Staat und kirche durch die Lateranverträge mit dem Heiligen Stuhl 1929 beendet und der unabhängige Staat der Vatikanstadt begründet. Olympischen Sommerspiele statt. Rom heute. Trajans SäuleIm modernen Stadtbild ist die Vergangenheit noch an vielen Stellen anzutreffen. errichtet, so etwa der Palazzo del Lavoro.R.Die großen Bauten des 20. Jahrhunderts wurden fast alle in den Außenvierteln wie dem E.U. In der Innenstadt dagegen sind Baumaßnahmen aus denkmalpflegerischen Gründen nur selten erlaubt. derzeit Finden große Grabungen im Bereich der antiken Kaiserforen statt. So ist etwa das Theater des Pompeius am Campo de' Fiori aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., in dessen Vorhof zu Cäsars Zeit die Kurie untergebracht war und er wohl auch getötet wurde, noch zu großen Teilen erhalten. Allerdings ist im Verlauf der Jahrhunderte aus dem Halbrund für die Zuschauer eine Wohnbebauung geworden. Heute beFinden sich darin Keller und eine Tiefgarage, restaurants und Bars, Privatwohnungen und Hotelpensionen. Alle Zimmer haben aufgrund der ursprünglichen halbrunden Theaterstruktur einen trapezförmigen Grundriß. Aus demselben Grund wurde die immer noch dringend benötigte dritte Metro-Linie bis heute nicht gebaut.Die Erneuerung der Stadt stellt die Römer im Alltag oft vor große Probleme. Schon der Bau einer riesigen Tiefgarage zum Jahr 2000 in einen Tuffhügel am Petersplatz war umstritten, weil die Zerstörung archäologischer Reste befürchtet wurde. Während in der Innenstadt die kirchen aufgrund ihrer Überzahl oft kaum noch zu erhalten sind, fehlten sie in der Umgebung häufig völlig. Weltkrieg oft nachträglich gegen eine Gebühr genehmigte Gebäude fast unkontrolliert in die römische Campagna gebaut worden.Größere Probleme als die historische Innenstadt machen die oft unschönen VorStädte mit ihrer hohen Kriminalitätsrate. Dort waren nach dem 2. Bis heute sind in der einstigen Stadt der "Thermen für alle" öffentliche Bäder kaum vorhanden. Insgesamt hat sich seit der Wahl des grünen bürgermeisters Rutelli Anfang der 1990er Jahre und unter der Regierung von Silvio Berlusconi die Situation nur wenig gebessert.Die Einwohner die es sich leisten können, besitzen eine wohnung in einem der oft begrünten und sorgsam gepflegten Innenhöfe oder gar eine kleine Villa im Stadtbereich. Im Jahr 2000 kamen zum Gottesdienst am Weltjugendtag zwei Millionen menschen vor die Tore der Stadt.Unter dem Pontifikat Papst Johannes Paul II. erlebte die Stadt zweimal einen nie zuvor dagewesenen Menschenandrang. An den Begräbnisfeierlichkeiten am 8. April 2005 auf dem Petersplatz nahmen 200 Staats- und Regierungschefs sowie drei bis vier Millionen Menschen aus aller Welt teil, von denen aber nur 300.000 Platz fanden, die übrigen verfolgten die Zeremonien auf Videogroßbildschirmen.
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